QUEENSLAND GROUPER – über die mutige Reise eines Visionärs und neue Wege in der Fischzucht

Hinter jeder erfolgreichen Idee stecken Menschen, die über den Tellerrand blicken. Menschen, die sich mit dem Status Quo nicht zufriedengeben und neue Wege gehen. Du willst wissen, wer hinter „QUEENSLAND GROUPER“ steckt und welche Werte wir vertreten? Dann lerne hier unsere Story und die von unserer treibenden Kraft – Andreas Drexler – kennen.

QUEENSLAND GROUPER: Andreas Drexler und der Sprung ins Ungewisse

Die Geschichte von QUEENSLAND GROUPER beginnt im Jahr 2014. Zu einer Zeit, in der die Lage Europas durch wirtschaftliche Unsicherheit und politische Herausforderungen bestimmt war, entschied sich der heutige Alleingesellschafter Andreas Drexler, eine Reise zu wagen, die ihn weit über die Grenzen Europas hinausführen sollte. Andreas Drexler war schon damals kein Unbekannter im Unternehmertum. Er baute bereits mehrere erfolgreiche Firmenbeteiligungen auf und entwickelte ein interessantes Portfolio in verschiedenen Branchen. Angespornt von der Idee, die Welt nachhaltiger zu machen und beunruhigt über einzelne Entwicklungen, suchte er nach neuen Tätigkeitsfeldern und einem Ort, an dem Stabilität und Chancen Hand in Hand gingen.

Dieser Ort sollte Australien sein. Mit einer soliden politischen und wirtschaftlichen Lage und vielen unerschlossenen Möglichkeiten schien das Land am anderen Ende der Welt das ideale Ziel für Drexlers Expansionspläne zu sein.

Strand bei Noosaville

Eine Reise mit Rückschlägen

Andreas Drexler, der kalkulierte Risiken einzuschätzen weiß, hatte in seiner Karriere schon viele Herausforderungen gemeistert. Doch das, was ihn in Australien erwartete, forderte auch ihn heraus.

Die australische Geschäftswelt und die teils großen kulturellen Unterschiede stellten ihm Hürden, die er in Europa so nicht erlebt hatte. Besonders die gesetzlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen der Nahrungsmittelindustrie in Down Under erwiesen sich als beinahe unüberwindbare Barrieren.

Erst zahlreiche Anträge, Marktstudien und Verhandlungen später gelang ihm 2014 der lange ersehnte Einstieg in die australische Fischwirtschaft. Mit einer Minderheitsbeteiligung an einem Fischzuchtunternehmen für Riesenzackenbarsche, die auch als Giant Grouper bekannt sind, stürzte sich der mutige Unternehmer in ein neues Terrain.

Obwohl die Fischzucht für Andreas Neuland war, ließ er sich von dem anfänglichen Zweifel nicht beirren. Ihm war klar, dass er in eine Branche investierte, die weltweit an Bedeutung gewann, da die Nachfrage nach nachhaltigen und gesunden Nahrungsmitteln rasant stieg. Und vor allem war ihm klar, Fischzucht geht auch anders – nämlich ökologisch sinnvoll und nachhaltig.

Australien, mit seinen sauberen Gewässern und seiner geographischen Isolation, schien ein idealer Ort für eine neue Art der kontrollierten und umweltfreundlichen Aufzucht zu sein.

Der Weg zur nachhaltigen Fischzucht

Doch die Realität sah anfangs leider anders aus. Was zunächst vielversprechend schien, entpuppte sich bald als eine der größten Herausforderungen als Unternehmer.

Die Fischbestände, in die das Drexler-Team sein Vertrauen und Kapital gesetzt hatte, erlitten immer wieder unerklärliche Verluste.

Innerhalb der ersten Jahre nach seinem Start stand das Unternehmen vor einer schweren Krise. Die Situation war nicht nur finanziell herausfordernd, sondern stellte auch die Zukunftsfähigkeit seines Projekts in Frage.

Mann steht erklärend auf einem Container

Wissenschaft trifft auf Zukunftsmacher

Manch einer hätte zu diesem Zeitpunkt den Kopf in den Sand gesteckt oder schnell das Weite gesucht, nicht jedoch Andreas Drexler und sein Team. Denn eine Idee aufzugeben, an die er wirklich glaubt, entspricht nicht seinem Naturell. Stattdessen entschloss er sich, das Problem bei der Wurzel zu packen und alles von Grund auf neu zu denken. Um die Ursache für die Probleme bei einer reibungslosen Aufzucht des Giant Groupers zu finden, setzte er auf wissenschaftliche Expertise. Warum nicht mit Wissenschaftlern und unabhängigen Gutachtern zusammenarbeiten, die unkonventionelle Lösungen für die Probleme der Fischzucht bieten könnten?

An dieser Stelle spielte auch der Geschäftsführer Ryan Keck eine entscheidende Rolle. Als wesentlicher Impulsgeber fungierte er als Bindeglied zwischen den Biologen sowie der wissenschaftlichen und technischen Seite des Projekts und trieb so die Zusammenarbeit maßgeblich voran.

Man wandte sich schließlich auch an Dr. Bert Wecker, einen renommierten Experten im Bereich der Aquakultur. Wie es der Zufall wollte, war auch er mit der Thematik Zucht von Zackenbarschen befasst. Allerdings stieß er dabei immer wieder an Grenzen, weshalb die Neugier groß war, wo Drexler und sein Team standen. Nach anfänglicher Skepsis willigte man schließlich doch einer Zusammenarbeit ein und Dr. Wecker besuchte die australischen Pioniere.

Die Rettung der Fischzucht durch Innovation

„Das, was ich dort gesehen habe, dürfte nach meinem bisherigen Kenntnisstand eigentlich nicht geschehen“, erinnerte sich Andreas Drexler später an die überraschte Aussage des Wissenschaftlers Dr. Wecker. Der Giant Grouper galt bis dato als nahezu ungeeignet für die Indoor-Zucht. Obwohl es deshalb für Dr. Wecker kaum vorstellbar erschien, gedieh der Riesenzackenbarsch unter den von Drexler geschaffenen Bedingungen im nachhaltigen Aquafarming. Es waren nur kleine, aber bedeutete Details, die Dr. Wecker verbesserte und die schließlich den Durchbruch brachten.

Der Wendepunkt von „QUEENSLAND GROUPER“ war geschafft und ein völlig neues Verfahren, das es ermöglichte, den Giant Grouper erfolgreich, gesund und nachhaltig zu züchten, wurde etabliert und damit auch die Wissenschaft auf den Kopf gestellt.

Die Innovation erregte bald die Aufmerksamkeit der internationalen Fachwelt und brachte Andreas Drexler und sein Unternehmen unter der Geschäftsführung von Ryan Keck in eine führende Position innerhalb der Branche. Unermüdlicher Einsatz und die Bereitschaft, bestehende Praktiken konsequent zu hinterfragen, haben sich schlussendlich gelohnt.

Nachhaltigkeit durch Aquafarming als Erfolgsgeheimnis

Doch das Fine Fish Team war noch nicht am Ziel. 2019 übernahm Andreas Drexler die gesamte Fischfarm und wurde zum alleinigen Gesellschafter. Jetzt konnte er seinen Wunsch, den saubersten und gesündesten Fisch zu züchten, konsequent und rasch in die Tat umsetzen.

Auch hierbei halfen ihm sein unermüdlicher Einsatz und seine Bereitschaft, bestehende Praktiken immer wieder zu hinterfragen, bei der Umsetzung. Denn man wollte nicht nur Erfolg, sondern man wollte einen Unterschied machen und neue Maßstäbe in Fischzucht und zur Entlastung der Meere setzen.

Gemeinsam mit Ryan Keck, der immer offen für neue Innovationen ist, führte man eine Reihe von Veränderungen im Unternehmen und in der gesamten Zucht durch. Antibiotika, Hormone und andere chemische Zusätze, die in der herkömmlichen Fischzucht häufig zum Einsatz kommen, waren für QUEENSLAND GROUPER nie eine Option. So zogen die beiden Visionäre und Pioniere Andreas Drexler und Ryan Keck auch hier an einem Strang, denn die gemeinsame Mission ist klar: Die Fische sollten in reinem, sauberem Wasser aufwachsen und mit Futtermitteln gefüttert werden, die keine genetischen Manipulationen aufwiesen. „Unsere Philosophie ist es, dem bewussten Konsumenten ein Nahrungsmittel zu bieten, das so rein ist wie die Natur selbst und obendrein ein besonderes Geschmackserlebnis bietet“, so Andreas Drexler.

Team der Ecomarine Gruppe

QUEENSLAND GROUPER: „Wir haben eine Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen“

Das wahre Erfolgsgeheimnis von QUEENSLAND GROUPER liegt jedoch nicht allein in der Nachhaltigkeit des Projekts, sondern im ökologischen Verantwortungsbewusstsein für morgen. „Es geht nicht nur darum, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sondern auch darum, etwas zurückzugeben – der Natur, den Menschen und der Welt, in der wir leben.“ Für Andreas Drexler steht fest, dass seine Pionierarbeit erst der Anfang ist. Und, dass QUEENSLAND GROUPER bald auf jedem Kontinent für gesunden und nachhaltigen Fischgenuss sorgen wird.